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Immer dieses Theater um das "Ins Bett gehen"
Uwe W., 40 Jahre, zwei Söhne berichtet von seinen Erfahrungen:
Oft hatte ich schon keine Lust mehr rechtzeitig nach Hause zu kommen, um den Stress beim "Ins Bett bringen" zu reduzieren. Mir schien es für alle Beteiligten das Beste zu sein (das war auch die Meinung meiner Frau), dass ich erst nach Hause komme, wenn die Kinder schlafen.
Doch hatte ich immer das schlechte Gewissen, nichts von meinen Kindern mitzukriegen. Also erzählte ich davon beim Essen einem Kollegen. Der hat auch zwei kleine Kinder und wusste sofort wovon ich redete. Er sagte nur: "Nachdem wir uns ein gemeinsames Zu-Bett-Geh-Ritual ausgedacht hatten und ich an drei Abenden pünklich nach Hause komme, um die Kinder ins Bett zu bringen, hat es auf einmal geklappt. Die Kinder wissen nun, dass sie, um ins Bett zu gehen, eine bestimmte Zeit haben. Zur Hilfe haben wir unsere Eieruhr genommen. Wenn diese nach zehn Minuten klingelt, haben sie genau fünf Minuten Zeit, um ins Bett zu gehen. Wenn die Zeit um ist, gibt es kein Vorlesen mehr. Probiers doch mal aus!






