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IconKurz vor der Geburt

Etwa neunzig Prozent der Männer gehen mit in den Kreissaal. Männer wollen die Geburt unterstützen, fragen sich aber oft, ob sie mit der Situation zurecht kommen.  Oder machen sich Sorgen um Mutter und Kind.

Sie wollen am liebsten mit anpacken und müssen ihre Handlungsimpulse dennoch zügeln

(Martin Gnielka, Autor der Broschüre Beifahrer der BZg)

Nachfolgend erfahren Sie, an was Sie vor der Geburt denken sollten, wie Rolf die Geburt erlebte und was Sie bei einer Totgeburt tun können.


Checkliste vor der Geburt

 

Checkliste während der Geburt

(Quelle: Buch Kinder machen Männer stark von Ralf Ruhl)


Rolfs Erfahrungsbericht

Wie sich die Unsicherheiten und Ängste bei der Geburt dann doch plötzlich auflösen, beschreibt Rolf stellvertretend für viele Väter so:

Dann kam dieses Kind raus… und da kam dann wirklich alles aus mir raus, da war dann die ganze Angst irgendwie weg… Dann kam einfach nur noch Glück.


Verlust des Kindes

Was wir keinem wünschen, aber dennoch vielen Paaren passiert: Sie verlieren Ihr Kind.

Obwohl siebzig Prozent aller Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt enden, wird diese Thema in unserer Gesellschaft tabuisiert. Ärzte gehen im Allgemeinen sehr nüchtern und kalt mit Frauen um, die ihr Kind verlieren. So oder ähnlich laufen viele Gespräche in den Kliniken:

Morgen früh nehmen wir eine Ausschabung vor, um den Weg für eine neue Schwangerschaft zu bereiten. Es wird schon wieder klappen.

Kaum ein Arzt oder Klinikpersonal spendet Trost oder gibt Hinweise, wie man den Verlust verarbeiten kann. Viele Mütter bedrücken zudem Scham- und Schuldgefühle und das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. Väter fühlen sich in dieser Situation oft noch hilfloser und unterdrücken ihre Trauer und ihren Schmerz.

Was Sie tun könnten:

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